Mittwoch, 10. Dezember 2008

home sweet home!


wir sind wieder zurück, in deutschland!
es wäre jetzt zeit für eine emotionale und bewegende rückschau, aber das ist nicht nötig. denn es ist eigentlich alles gesagt, wenn ich sage: schön wars!
und: danke resl! :)

wie gesagt, werde ich am 12.12. um 20 uhr meine fotos im container in wuppertal präsentieren und würde mich freuen, wenn ich viele bekannte gesichter wiedersehen würde!
es ist schön, wieder zu hause zu sein und es ist schön, zu wissen, dass es auch schön ist, ein anderes zu hause zu haben!

Dienstag, 9. Dezember 2008

adiós perú maravilloso!

Hola a todos!

Como ya hace una semana que llegamos a Alemania (donde hace MUCHO frío...) querríamos despedirnos de todos que conocimos durante nuestra estadia en el Perú maravilloso.Viajar durante tres meses conociendo un mundo totalmente diferente era una experiencia inolvidable y impagable. Tomamos muchísimas fotos y siempre nos recordaremos de estas impresiónes. Y por suerte nunca olvidamos el dicho de Ivonne: "No pierdas el tiempo buscando la foto perfecta. Sino que el paisaje quede en tu retina." :)
Los paisajes eran más lindos que esperabamos antes del viaje.

Perù tiene de todo: Sandboarding con Stella y Amit en Huacachina, descubrir la ciudad blanca con Walter José, vivir como verdaderos Peruanos con los amables Aparicio en Cusco, salir de día y de noche con las amigas de la escuela de idiomas ACUPARI, conocer el mundo Inka cabalgando, cocinar platos típicos con la abuela, sentir la energía del lugar mágico Machu Picchu (y el apagón mágico en Aguas Calientes con Liliane), cosechar yuca de las chacras de Romario con nuestras manos (!), ayudar a ninos pobres y tan despiertos en la Selva, pasar días lindos en alturas increíbles (el Lago Titicaca saluda a Jessie, Caro, Amber y Chris con 4800 msnm), observar cinco cóndores con mucha suerte en el Cañon del Colca, bailar danzas típicas con el grupo mostro del tour, surfear por primera vez en Huanchaco con el "Austriaco", emocionarnos con Jack durante la corrida de toros en Trujillo, charlar, cocinar, tejer pulseras y bailar toda la noche con los muchachos "más mejores" - eso son los COLORES DEL MUNDO...
Muchas gracias para ayudarnos con cualquier cosa - sobre todo para hospedarnos siempre con brazos abiertos en Lima y Cusco. Ustedes encuentran adjunto con este email unas de las vistas mejores del viaje. Esperamos volver pronto a vivir con ustedes... Muchos saludos y abrazos de las AMIGAS (no hermanas...) alemanas,

Lauracha y Theresita.

Sonntag, 30. November 2008

küstenimpressionen...

... für all die frierenden zuhausgebliebenen: endlich gibts wieder fotos (wir haben dvds gebrannt...) und da möchte ich euch unsere entspannten tage im peruanischen sommer nicht vorenthalten.

> surfen am strand ...



> ... und sonnenuntergänge, jew. huanchaco



> sonnenuntergänge gibts aber auch in mancora:



> leckeres essen und cocos (ausflug tumbes+ecuador, strand von mancora):



> die küste zwischen mancora und tumbes:



> entspannte stunden im shop von piero (l.) und kunsthandwerk mit manolo:



> nicht meer, trotzdem küste: der titicacasee!!



weitere bilder, auch vom stierkampf gibt es dann am 12.12. im container oder "privat", im café, ... :) - ich freu mich auf euch!

Freitag, 28. November 2008

hauptstadtleben!

da sind wir wieder gestrandet, in lima: unser bus fuhr mit 2 stunden verspätung los, kam mit 5 stunden verspätung an, somit waren wir 23 stunden lang im bus, hach was ist das reisen eine freude!!

nun sind wir also in der hauptstadt, in der sogar einigermassen gutes wetter ist und geniessen das letzte wochenende mit den mädls aus cusco, die auch grad in lima unterwegs sind: morgen erstes wiedersehen, abends wohl in eine kleine bar und sonntag gehts ab ins kino - gemeinsam den neuen 007 angucken...
sonst wird noch ein bisschen was an peruanischen essen besorgt und gepackt (natürlich haben wir viel zu viel gepäck für unsere relativ kleinen rucksäcke... das packen wird sicher ein spass!).

die letzten tage in mancora waren noch schön und entspannt. wir haben strand und 30 grad genossen, haben uns in den wellen gemeinsam mit den fischen treiben lassen und gutes essen gegessen.
wie schade: peruanische jungs, die keine hintergedanken haben, gibt es wohl nicht - nun, oder wir haben sie nicht gefunden. dass ich manolo jedenfalls eines tages zurechtweisen muss ("ähm, gehts noch?! ich hab nen freund und auch sonst kein interesse!"), hätte ich nicht gedacht.
und trotzdem: nach klaren worten, ham die guten uns soweit in ruhe gelassen und wir hatten die letzten tage noch viel spass gemeinsam!

die zeit ging so schnell rum, jetzt gehts schon wieder ans abschied nehmen... ich denk an euch und schicke ein bisschen peruanische sonne in die kalte heimat!

Montag, 24. November 2008

vamos a la playa...

... la la lalalaaa, para comer papaya, oh oh ohohooo... (so singen das jedenfalls die peruaner weiter... solche freaks!)

noch eine woche bleibt und wir geniessen die sonne in vollen zügen. ich hab mal wieder einen sonnenbrand, hier, in dieser äquatornähe (nur noch 100 km nämlich) unterschätz ich die sonne einfach und weil ich brav meine sonnenbrille aufhatte, hab ich nun einen abdruck im gesicht, der nicht so hübsch aussieht...

hier in mancora jedenfalls fühlen wir uns pudelwohl. haben ein relativ billiges hotel gefunden und eine kleine clique von peruanischen chillern kennengelernt: piero ist der ladenbesitzer eines kleinen shops mit kleidung aus indien und strandmode und sein kumpel manolo wohnt bei ihm, fertigt morgens schmuck an, den er dann am strand verkauft. während der mittagshitze spielen wir mit dem kleinen kater thomas, geniessen die kühle im laden und stellen artesanias her (typischer schmuck): als manolos schüler machen wir uns wirklich gut, finde ich...
und sonst: strand, gutes essen (viel fisch, frisch gekocht von unseren freunden und natürlich den ganzen tag frisches obst und säfte... "que vida", würde der peruaner sagen: was für ein leben.

trotzdem freue ich mich auf euch und grüsse euch,
eine sonnenverbrannte laura.

Samstag, 22. November 2008

ausgeraubt...

da sind wir jetzt: angekommen in mancora, unsere letzte station, hoffentlich.
haben in dieser sommer-sonnen-strand-meile nun noch 5 tage zum entspannen und den sommer geniessen, bevor es zu euch in den schnee geht (wow! schnee! unvorstellbar!). ein bisschen gelähmt sind wir noch und haben die entspannung nötiger, als wir es uns eigentlich vorgestellt hatten, denn: wir wurden überfallen...

ja, nach all den berichten der anderen hat es uns dann doch noch erwischt und, lena, es tut mir leid, dein pfefferspray lag leider im hotel. aber ob man bei einem solchen überfall überhaupt ein pfefferspray so schnell zur hand und die 3 angreifer alle treffen kann ist die frage. jedenfalls ist trotz allem keine sorge angesagt!
uns geht es gut, sind mit dem schrecken davongekommen:
lagen am strand, als 3 jungs mit einem messer aus den dünen auf uns zugerannt kamen und unsere taschen durchwühlt haben - 100 soles sind weg, resls taschenmesser und: meine kamera... bewiesen, dass ich mittlerweile wirklich spanisch sprechen kann habe ich dann, als ich die typen belabert habe, dass sie mir doch bitte wenigstens meine speicherkarte lassen sollen - unsere fotos sind gerettet... keine ahnung, wie ich das angestellt hab!!
jetzt sind wir natürlich ein bisschen... gezeichnet könnte man sagen: menschenleere strände kommen nicht mehr in frage, wir bleiben immer da, wo menschen sind und nehmen die uns gebliebene kamera von resl kaum noch mit. aber gleichzeitig: wir haben uns, wir haben unser leben, wir haben unsere ausweise und unser restliches geld und: wir sind weit weg von dem strand, an dem es passiert ist...

hier bleiben wir nun also bis donnerstag, zwischen massen von touristen und sonne und meer und strand bis zum abwinken, essen den ganzen tag frisches obst und fisch und geniessen unsere letzte woche!!
ich freu mich auf euch und auch ein bisschen auf den winter (und weihnachten... nicht diesen seltsamen weihnachtsschmuck mitten im sommer an den palmen... bescheuert!) und freu mich auf diese letzte woche mit resl, denn wir haben trotz allem viel spass und eine wunderbare zeit zusammen hier im immer noch schönen peru...

Montag, 17. November 2008

oooola!

... brüllt das publikum. und nochmal: oooola! und in der arena rennt der stier, hin und her und auf und ab. rein ins rote tuch (das übrigens nur rot ist, weils die tradition so will: dem stier ist die farbe schnurzegal) und der torrero stolziert auf und ab und "ooola" brüllt auch er.

stimmung hat so eine stierkampfarena auf jeden fall. gesehen haben wir es jetzt und wissen auch: einmal im leben reicht. nicht, dass es nicht interessant war und auch "unterhaltsam", wenn man so sagen kann: aufregend, spannend, traurig und: schrecklich!
man kann eigentlich sagen: was der stier auch macht, und wenn er den torrero umbringen würde, er verliert! denn früher oder später trifft ihn das schwert des torreros und vor den augen aller versammlten schaulustigen kratzt er ab...
bei der gestrigen show, die wir zusammen mit dem torrero jack besucht haben, starben 2 der 4 tiere - erst werden sie getrieben und zwar nicht nur von einem torrero, nein auch von seinen 10 helfern, die sofort angerannt kommen, wenn es für den haupttorrero brenzlig wird. der stier kriegt "bandeleras" in den rücken gerammt, wird dadurch natürlich noch wilder und dann die tücher überall. da kann es schon auch vorkommen, dass ein stier über die absperrung hüpft, wie der erste und eine horde helfer vor ihm weg... geschieht ihnen dann recht.
wenns dem torrero zu bunt wird, holt er sein schwert und versenkt es im nacken des stiers, der dann langsam vor sich hinstirbt. und wenn der torrero nicht richtig trifft?! dann ist es natürlich der spott der menge, die mit flaschen und müll auf ihn wirft...
es ist schon traurig, dass wir uns "freuten", dass der letzte torrero vom platz getragen werden musste - nachdem der stier bereits 4 mal über ihn hergefallen und am ende sein bein aufgeschlitzt hatte... genugtuung?! nun, man muss es wohl gesehen haben...

eine wirklich schöne erfahrung noch zum schluss: unsere surfstunden in huanchaco! 2 stunden waren wir im wasser, mit unserem persönlichen lehrer und konnten schon mit einigen wellen mithalten, auf einigen stehen bleiben. ich hätte nie gedacht, was für ein riesenspass das ist!!
jetzt sind wir in chiclayo und weiter geht die sause: sonne, strand, surfen und ein bisschn kulturprogramm zwischendurch: das der ruhigeren sorte - ein museumsbesuch im bedeutensten museum perus wartet auf uns: das museum des señor sipán...

bald mehr, ich denk an euch!
oooooola,
laura